Emden 2007

Mit Musik wandert es sich gleich doppelt so gut“, meinte schon so Mancher….. und da wir die Musik schon hatten, wollten wir nun auch wandern, wenn auch komfortabler als zu Oma`s Zeiten, so wurde ein Bus gemietet.

Vom 14. bis zum 16. September wollten wir dann also nach Emden, einer kleinen Stadt nahe der holländischen Grenze, fahren. Sachen gepackt, Kinder geschnappt und los….

Gegen 14.00 Uhr trafen alle am Vereinsheim ein. Alle? Na ja gut fast alle, es fehlte noch der Mann mit den Getränken, Wolfgang. Einige sahen nun, auf ihn wartend, das Auto von Wolfgang und Birte an der Zufahrt zum Vereinsheim vorbeifahren. Nachdem Jörg Wolfgang über das Handy angerufen hatte, dass er vorbei gefahren sei, sahen wir ihn die Auffahrt hochfahren. Nachdem die Getränke dann endlich verladen waren und sich auch die Letzten von der geliebten Heimat loseisen konnten, ging es dann auch los. Nach ca. 5 Minuten fiel dann auch Jörg auf, dass wir losgefahren waren, und er begrüßte die Gruppe erst einmal. Seine Ansprache ging aber etwas im Gewirr der Stimmen unter, denn die ersten Erwachsenen schrien schon lautstark nach Raucher- und Pinkelpausen. Nach mehreren davon und dem Beweis der Fahrkünste unseres Busfahreres Joachim in den engen Straßen von Emden, kamen wir gegen 20.00 Uhr in der Jugendherberge an. Wir kamen gerade noch rechtzeitig zum Abendessen, dort wurden dann auch die Zimmerschlüssel verteilt und nach dem Essen suchten alle die Eingänge zu den Zimmern.

Es sollte wirklich keiner ausgegrenzt werden, es waren alle auf einem Flur in der oberen Etage des Wohnhauses untergebracht. Alle ? Na ja gut, fast alle. Eine Familie durfte ins sogenannte Separèe, wie das wohl war?

Der Abend wurde dann auch nicht mehr sehr alt, erschöpft durch die Fahrt und froh endlich den Stress des Alltags abgelegt zu haben, saß man noch etwas zusammen, spielte Poker oder unterhielt sich…

Samstag wurde zum Erlebnistag. Um alle Möglichkeiten auszuschöpfen und jedem die Chance zu bieten, das zu machen wozu er Lust hatte, bildeten sich mehrere Gruppen, die sich ins nahe gelegene Hallenbad, zur Nordseeküste oder einfach in der Jugendherberge verteilten.

Anschließend genossen dann die meisten die Emdener Innenstadt, in der z.B. das Otto-Geburts-Haus steht. Abends gingen einige dann zum Emdener Schützenfest, was aber nicht, wie zuerst von einigen befürchtet, aus ein paar Bierzelten und Bratwurst-Buden bestand, sondern sich als ein Volksfest mit riesigem Rummel und Fahrgeschäften entpuppte. Wer dort nicht mit wollte, feierte den Abschluss des Tages in der Jugendherberge und wer nach dem Schützenfest noch fit war, schloss sich díeser Gruppe kurzerhand an.

Sonntag fuhren wir dann zurück. Morgens aufstehen, fit oder nicht, blieb da leider nicht aus…. Nachdem wir die Taschen dann verladen und zum letzten Mal in der Jugendherberge gefrühstückt hatten, setzten wir uns in Bewegung, zunächst Richtung Kiel. Doch um den angebrochenen Sonntag doch noch nutzen zu können, machten wir kurz entschlossen einen Zwischenstopp in Bremen. Da am Sonntag auch dort nicht viele Geschäfte geöffnet hatten, genossen wir die Bremer Altstadt mit dem Dom, dem Rathaus, den engen Gassen oder einer Aufführung der Bremer Stadtmusikanten.

Schlussendlich erreichten wir dann doch noch Kiel und beendeten den Tag, nun doch schon recht erschöpft, relativ bald….

Insgesamt war es ein Wochenende, das wir nicht so schnell vergessen werden. Alle hatten ihren Spaß und wir dürfen gespannt sein, wohin es uns nächstes Mal verschlägt.

Wir bedanken uns beim Organisator und Animateur im Bus mit den Worten:

„Wir Ihr bemerkt habt sind wir jetzt losgefahren“ (Lars)







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